Marktschwärmer möchte die Lebensmittelherstellung und den Handel wieder transparent und regional verankern: Produkte werden da hergestellt, wo sie auch konsumiert werden. Wir schaffen nachvollziehbare Strukturen und unterstützen lokale Wirtschaftskreisläufe.

Regionalität bedeutet lokale Wertschöpfung, fördert Biodiversität in der Landwirtschaft und ökologisches Bewusstsein in der Esskultur. Regionalität und der direkte Vertrieb eröffnet bäuerlichen Betrieben und dem Lebensmittelhandwerk einen fairen Marktzugang und fördert das Wachstum neuer, alternativer Wirtschaftsformen und Netzwerke jenseits der globalisierten Märkte.

Überschaubare Entfernungen zwischen den Produzenten und den Schwärmereien sind wichtig, um nachvollziehbar und vertrauensvoll wirtschaften und handeln zu können. Vor diesem Hintergrund empfehlen wir einen Einzugsbereich der lokalen Bauernmärkte von 250 km. In begründbaren Ausnahmefällen, wenn z.B. bestimmte Produzenten, Rohstoffe oder Produkte in diesem Kreis nicht verfügbar sind, gehen wir von einer Entfernung von maximal 150 km aus.

Unverarbeitete Erzeugnisse, z.B. Obst und Gemüse, müssen zu 100% aus diesem Umkreis stammen. Bei verarbeitenden Produkten, z.B. Feinkost, sind die Bestandteile entscheidend, die das Produkt ausmachen. Die Verarbeitung findet in jedem Falle im o.g. Einzugsbereich statt und die Herkunft entfernter Zutaten muss vom Produzent bzw. Verarbeiter eindeutig nachweisbar sein sowie sozialen, ökologischen und fairen Standards entsprechen.

  1. Kurze Vertriebswege:
    Die Produzent sind max.
    250 km von den lokalen Märkten entfernt.
  2. Bei Marktschwärmer legen
    die Produzent selbst den
    angemesenen Preis für
    ihre Produkte fest.
  3. Nutzerfreundliche Technologien machen Direktvermarktung so einfach wie möglich.

27 Km ist die durchschnittliche Entfernung unserer Bauernmärkte zu ihren Bauernhöfen, Betrieben und Manufakturen.
(Stand Juli 2016)
3600 Km legt ein Nahrungsmittel durchschnittlich zurück, bevor es auf die Teller gelangt.
80% des Lebensmittelpreises geht bei Marktschwärmer tatsächlich an die Produzent.
Ca. 20 bis 35% des Lebensmittelpreises im regulären Großhandel geht tatsächlich an die Produzent.
> Faktor 10 Die Gewächshaus-Gurke aus Belgien, im Februar gekauft, verbraucht 1,1 Liter Erdöl, die Freilandgurke aus der Schweiz im Juni hingegen noch 0,1 Liter.