Marktschwärmer möchte die Lebensmittelherstellung und den Handel wieder transparent und regional verankern: Produkte werden da hergestellt, wo sie auch konsumiert werden. Wir schaffen nachvollziehbare Strukturen und unterstützen lokale Wirtschaftskreisläufe.

Regionalität bedeutet lokale Wertschöpfung, fördert Biodiversität in der Landwirtschaft und ökologisches Bewusstsein in der Esskultur. Regionalität und der direkte Vertrieb eröffnet bäuerlichen Betrieben und dem Lebensmittelhandwerk einen fairen Marktzugang und fördert das Wachstum neuer, alternativer Wirtschaftsformen und Netzwerke jenseits der globalisierten Märkte.

Überschaubare Entfernungen zwischen den Produzenten und den Schwärmereien sind wichtig, um nachvollziehbar und vertrauensvoll wirtschaften und handeln zu können. Vor diesem Hintergrund sind die Produzenten durchschnittlich 14 km von dem jeweiligen Marktschwärmer entfernt

Unverarbeitete Erzeugnisse, z.B. Obst und Gemüse, müssen zu 100% aus dem angegebenen Umkreis stammen. Bei verarbeitenden Produkten, z.B. Feinkost findet der Produktionsschritt Verarbeitung in jedem Falle im o.g. Einzugsbereich statt und die Herkunft entfernter Zutaten muss vom Produzent bzw. Verarbeiter eindeutig nachweisbar sein sowie sozialen, ökologischen und fairen Standards entsprechen.

  1. Kurze Vertriebswege:
    Die Produzent sind so
    nahe wie möglich von den
    lokalen Märkten entfernt.
  2. Bei Marktschwärmer legen
    die Produzent selbst den
    angemessenen Preis für
    ihre Produkte fest.
  3. Nutzerfreundliche Technologien machen Direktvermarktung so einfach wie möglich.

14 Km ist die durchschnittliche Entfernung unserer Bauernmärkte zu ihren Bauernhöfen, Betrieben und Manufakturen.
(Stand Juli 2017)
3600 Km legt ein Nahrungsmittel durchschnittlich zurück, bevor es auf die Teller gelangt.
80% des Lebensmittelpreises geht bei Marktschwärmer tatsächlich an die Produzent.
Ca. 20 bis 35% des Lebensmittelpreises im regulären Großhandel geht tatsächlich an die Produzent.
> Faktor 10 Die Gewächshaus-Gurke aus Belgien, im Februar gekauft, verbraucht 1,1 Liter Erdöl, die Freilandgurke aus der Schweiz im Juni hingegen noch 0,1 Liter.